Unser Sommerfest im Juli verbrachten wir unter schattigen Kastanienbäumen im Garten derGaststätte Kolb. Zu  Gast war die Gruppe \\\\\\\\\\\\\\\"Zammgepicht\\\\\\\\\\\\\\\", bestehend aus einem Pfarrer und einem Sozialarbeiter. Sie unterhielten uns mit fränkischem und geistlichem  Liedgut,  wobei sie auf regionale Texte setzten. So lachten wir über den Frankentatort aus Bayreuth: 

  \\\\\\\\\\\\\\\"Es ist die Stimmung wie im Thriller,

denn durch Bayreuth geht  ein Auftragskiller,

der tötet Franken wie ein Gestörter, und keiner stoppt den Massenmörder,

\\\\\\\\\\\\\\\"schon wieder ein Toter auf der Bahre\\\\\\\\\\\\\\\"

recherchiern die Kommissare

 und mampfen schnell ihr  Wurstlabla,

es könnte ja ihr letztes saa... 

Höhepunkt war die \\\\\\\\\\\\\\\"spanische Nasenflöte\\\\\\\\\\\\\\\" , die  viel Gelächter

hervorrief und selbst die  Akteure überraschte, da außer Töne auch anderes aus der Flöte kam.So verging die  Zeit wie im Fluge bei Sonenschein Kaffee und  Kuchen Unsere  Gäste verabschiedeten sich mit dem Wunsch: und bis  wir  uns wiedrsehen  halte Gott uns fest in seiner Hand.\\\\\\\\\\\\\\\" Treffender konnte das Sommerfest nicht endigen .  Rückblick Monatstreffen Januar, Donnerstag,23.1.2014 Zu Gast bei unserem Monatstreffen im Januar war Hr. Andreas Vogel von der Betreuungsstelle der Stadt Bayreuth mit dem Thema \\\"Betreuung und die Vorsorgevollmacht\\\". Die Grundlage bzw. die Voraussetzung für eine Betreuung ist laut Gesetz, wen eine volljährige Person auf Grund von gesundheitlichen Gründen, einer psychischen Krankheit oder einer körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung seine persönlichen Angelegenheiten nicht oder teilweise nicht selbständig erledigen kann. Familienangehörige, Bekannte oder soziale Dienste können Betroffene bei praktischen Angelegenheiten des Alltags unterstützen. Kommt es aber zu rechtsgeschäftlichen Angelegenheiten wie z.B. die Anordnung von medizinischen Behandlungen oder Anträge bei der Krankenkasse braucht es einen Betreuer oder aber eine bevollmächtigte Person. Betreuung ist also eine rechtliche Vertretung für Personen, die ihre Angelegenheiten nicht selbst besorgen können. Die Vorsorgevollmacht berechtigt also die bevollmächtigte Person sich um die Belange des Bevollmächtigungsgebers zu kümmern. In der Regel ist es eine Vertrauensperson des Auftragsgebers, der diese vorausschauende Weise im gesunden Zustand vorab festlegt. Sollte dann der Zeitpunkt kommen, wo diese Vollmacht benötigt wird, braucht es das unterschriebene Dokument, das in der Regel nicht vom Notar beglaubigt werden muss. Ausnahme dabei ist, wenn es um Immobilien geht die veräußert werden sollen. Auch für Bankgeschäfte ist es zwingend erforderlich bei der betreffenden Bank persönlich mit dem Auftraggeber vor zu sprechen und dort eine Bevollmächtigung für Bankgeschäfte auszufüllen. Eheleute bevollmächtigen sich gerne gegenseitig. Im Fall, dass beide Eheleute sich nicht kümmern können kann ersatzweise eine dritte Person bestimmt werden, die in diesem Fall bevollmächtigt wird. Wenn keine Vorsorgevollmacht vorliegt wird das Betreuungsgericht angerufen. Dies geschieht meistens, wenn Nachbarn, Krankenhäuser oder Angehörige den Eindruck haben, dass eine Betreuung notwendig ist. Das Gericht wird zuerst die betroffene Person anschreiben und ihn nach seinen subjektiven Eindruck der Situation befragen. Danach erstellt das Gericht ein Gutachten und wendet sich an die Betreuungsstelle . Die Betreuungsstelle wiederum erstellt einen Sozialplan um zu sehen welche Art der Betreuung notwendig ist. Sie wird zuerst in der Familie eine Person suchen die als Betreuer in Frage kommt. Findet sich niemand in der Familie, der diese Position übernehmen kann oder will, wird ein Berufsbetreuer eingesetzt. Als Zwischenmaßnahme kann es notwendig werden, sofort einen Berufsbetreuer einzusetzen, damit zeitnahe Entscheidungen getroffen werden können. Findet sich dann allerdings doch ein Familienmitglied, wird der Berufsbetreuer wieder abgesetzt. Manchmal jedoch ist die Erkrankung so spezifisch, dass Familienbetreuer froh sind, dass es Berufsbetreuer gibt. Die Aufgabe des Vorsorgebevollmächtigten ist es ganz im Sinne des Auftragsgebers zu handeln, ohne seine persönlichen Bedürfnisse oder Ansprüche dabei in den Vordergrund zu stellen. So kann es vorkommen dass der Bevollmächtigte durch einen Berufsbetreuer kontrolliert wird, ob er im Sinne des Auftragsgebers handelt. Außer der Vorsorgevollmacht gibt es auch noch die Betreuungsverfügung. Die Betreuungsverfügung wird eingesetzt, wenn keine Vertrauensperson vorhanden ist. Damit kann man jemanden bestimmen, den man sich als Betreuungsperson vorstellen kann. Auch kann man darin bestimmen, wen man auf gar keinen Fall als Betreuungsperson bestimmen möchte. Letztendlich wird die Person dann aber vom Gericht bestimmt. Das Thema des Nachmittages war für die Gruppe so interessant, dass nur vollständigkeitshalber kurz die Möglichkeit der Patientenverfügung angesprochen werden konnte. Bei der Patientenverfügung wird festgelegt was in einer bestimmten Situation der eigene Wille ist, z.B.: bin ich tot krank möchte ich nicht weiter behandelt werden. Es wird festgelegt was man möchte und was man nicht möchte. Steht da zum Beispiel man möchten keine Bluttransfusionen bekommen, können auch Familienangehörige keinen Arzt dazu zwingen .Die Patientenverfügung ist ein verbindliches Rechtspapier. Allerdings ist es dafür wichtig, dass das Papier vorliegt. So wird in einem Notfall niemand nach einer Patientenverfügung suchen, da im Zweifelsfall der Arzt für unterlassene Hilfeleistungen verklagt werden könnte. Für weitere Informationen rund um das Thema \\\"Betreuung\\\" steht die Betreuungsstelle in Bayreuth, Dr.-Franz-Str.6 (Rathaus II) jederzeit zur Verfügung. Es ist besser, ein Licht anzuzünden, als auf die Dunkelheit zu schimpfen (Chinesisches Sprichwort<9